BIKE REPUBLIC SÖLDEN – Meine Erfahrung & Tipps für deinen Besuch

Ab und zu braucht’s nicht mehr als ein gut gepacktes Auto, ein klarer Morgen und ein Ziel mit mächtig Trailpotential. Mein Bruder und ich haben einen Tag in der Bike Republic Sölden verbracht – und obwohl der Start der Woche alles andere als vielversprechend war, wurde es ein echtes Sommerhighlight.

Gampe Thaya in der Bikerepublic Sölden

Planänderung wegen Wetter – Geduld zahlt sich aus

Der ursprüngliche Plan

Mitte der Woche wollten wir eigentlich los – das war der Plan. Doch Wind, Regen und kühle Temperaturen machten uns einen Strich durch die Rechnung.

Warten auf das perfekte Wetterfenster

Also hieß es: Wetter-Apps beobachten, spontan bleiben – und auf den richtigen Moment warten.
Der kam schließlich: strahlende Sonne, milde 22 Grad, kaum Wind (außer ganz oben am Berg). Aber was tun, wenn das Wetter eben nicht mitspielt? ich hab dazu mal was geschrieben: Feierabendrunde auf dem Hometrail: Warum sich Biken trotz Regen lohnt

Vorbereitung am Vorabend

Wir haben direkt unser Auto gepackt: Bikes, Protektoren, Klamotten, Schuhe, Helme, Hipbag, Multitool, Ersatz-Schläuche, Erste-Hilfe-Set, Trinkflaschen und genug Verpflegung für den ganzen Tag. Alles ready to ride.

Früher Start – gute Laune im Gepäck
Roadtrip-Atmosphäre mit Humor

Gegen 6 Uhr morgens ging’s los – Energy Drinks, Musik und die üblichen Witze im Auto. Die Zeit verging wie im Flug.

Ankunft am Parkplatz & Bike-Setup

Um ca. 9 Uhr waren wir in Sölden. Parkplätze? Genug da – direkt am Lift.
Also: Bikes ausladen, Bremsen checken, Reifendruck anpassen, umziehen, Tageskarten holen. Und dann: rauf auf den Berg.

Oben auf dem Berg: Erste Abfahrt, breites Grinsen
Liftfahrt mit Panorama-Feeling

Die Sessellifte & Gondeln in Sölden sind schnell – und oben wartet ein beeindruckendes Panorama.

Bergpanorama aus einem Sessellift in der Bikerepublic Sölden

Erste Line = pure Motivation

Wir starten direkt in die erste Line. Kein Druck, kein Stress. Einfach fahren, genießen, reinkommen.

Gefahrene Lines: Flow, Speed und Technik

Was wir gefahren sind

Wir haben uns den ganzen Tag durch verschiedenste Lines gearbeitet – rot, blau, mal schnell, mal technisch. Übrigens: Wenn dich das Springen auf Dirtjumps interessiert dazu hab ich hier was geschrieben MTB Dirtjump Feierabendrunde – kleiner Spot, großer Spaß

Unsere Highlights im Detail

  • Harbe Line – perfekter Mix aus Speed & Anliegern
  • Ollweite Line – ruppig, steinig, aber gut zu kontrollieren
  • Eebme Line – entspannter Flow, ideal zum Warmrollen
  • Ohn Line – flowig, verspielt, mit Möglichkeiten zum abziehen
Ollweite Line mit Bergpanorama

Tipps für euren Ride in der Bike Republic Sölden

Rücksicht, Technik und Mindset

Fahrt euer eigenes Tempo. Lasst schnellere Fahrer vorbei, wo’s geht. Nutzt die technischen Passagen, um Neues auszuprobieren – Sölden bietet da viel Raum.

Chainless – wenn’s mal anders kommt

Mein Bruder hat sich kurz vor unserer Mittagspause den Schaltkäfig zerlegt. Ersatzteile? Fehlanzeige. Also: Kette raus – und weiterfahren.
Das Ergebnis: ein überraschend smoother Chainless-Run. Manchmal kommt’s einfach auf Technik an, nicht auf Antrieb.

Fazit: Ein Tag, der in Erinnerung bleibt. Warum Sölden für uns mehr als ein Bikepark ist

Circa 2 Stunden Fahrt – und dafür ein Tag voll mit Spaß, Adrenalin, Technik und Weitblick.
Die Bike Republic Sölden ist nicht einfach ein Bikepark – sie ist ein Spielplatz für alle, die Bikes lieben.

Gefahrene Trails im Überblick

Hier nochmal alle Lines, die wir gefahren sind:

  • 🔵Troalen Line 
  • 🔵Harbe Line 
  • 🔵Gahe Line 
  • 🔵Lettn Line 
  • 🔵Eebme Line 
  • 🔵Ohn Line 
  • 🔵Broate Line 
  • 🔴Schteckerl Trail 
  • 🔴Gampe Thaya 
  • 🔴Ollweite Line 

Mein Bike & Setup für die Bike Republic Sölden

Mein Bike: ich war mit meinem YT Jeffsy unterwegs – einfach ein richtige Allzweckwaffe egal ob Bergauf oder Bergab.

Reifendruck: Vorne ca. 2,2 bar, hinten knapp 2,4 bar – es war relativ trocken deshalb bin ich mit etwas mehr Druck gefahren damit’s schöner rollt.

Fahrwerk: Die Gabel habe ich diesmal sehr soft eingestellt damit wenn’s ruppig wird immer noch gut fahrbar bleibt.

pinkfarbene Blume im alpinen Gelände

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